Tauchgänge offline loggen: Aufzeichnungen ohne Internet

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Offshore ist das Internet oft langsam, geteilt oder tagelang gar nicht vorhanden. Der Papierkram wartet nicht darauf. Im Vereinigten Königreich trägt der Supervisor die Angaben des Tauchbetriebsprotokolls während des Einsatzes ein (Regulation 10(1)(c)). Die kanadischen Vorschriften verlangen von Tauchern, jeden Tauchgang „as soon as possible after making a dive“ (eigene Übersetzung: so bald wie möglich nach dem Tauchgang) festzuhalten (Section 63(2)). Jedes digitale Werkzeug, das Sie auf See verwenden, muss also ohne Verbindung funktionieren und deutlich zeigen, was gesichert ist und was nicht. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie das einrichten und auf einem Schiff oder einer Plattform am Laufen halten.

Was „Offline-first“ bedeuten sollte

Viele Apps sagen, sie funktionierten offline. Prüfen Sie bei Tauchaufzeichnungen diese fünf Punkte:

  1. Sie speichert zuerst auf dem Gerät. Die Aufzeichnung existiert in dem Moment, in dem Sie sie speichern, mit oder ohne Netz.
  2. Sie funktioniert eine ganze Rotation lang. Ihre Anmeldung und die Funktionen, für die Sie bezahlen, funktionieren auch nach Wochen ohne Verbindung.
  3. Sie zeigt den Sync-Status jeder Aufzeichnung. Sie sehen auf einen Blick, was Ihr Konto erreicht hat und was nicht.
  4. Sie überschreibt nie stillschweigend. Wurde dieselbe Aufzeichnung an zwei Stellen geändert, werden Sie informiert und entscheiden, was passiert.
  5. Sie erlaubt Signaturen ohne Netz, sodass die Abzeichnung an Deck stattfindet, nicht Wochen später.

Vor dem Auslaufen: eine Checkliste vor der Mobilisierung

Erledigen Sie all das, solange Sie noch eine gute Verbindung haben, zu Hause, im Hotel oder am Heliport.

  • Synchronisieren Sie alles, damit Ihre Geräte und Ihr Konto dieselben Aufzeichnungen enthalten.
  • Melden Sie sich auf jedem Gerät an, das Sie verwenden werden, und öffnen Sie die Ansichten, die Sie brauchen werden, solange Sie noch online sind.
  • Richten Sie den Zugang für die Abzeichnung ein. Geben Sie Ihrem Supervisor oder Tauchpartner Zugang zum Abzeichnen Ihrer Tauchgänge, solange Sie beide eine Verbindung haben. Die Offline-Abzeichnung beruht auf einem Schlüssel, den jede App vorab speichert.
  • Laden und schützen Sie das Gerät. Verwenden Sie eine wasserdichte Hülle und packen Sie eine Powerbank ein. Befolgen Sie die Regeln des Einsatzorts zu Telefonen im Tauchleitstand und in explosionsgefährdeten Bereichen. Der HSE-Leitfaden zur Einstufung explosionsgefährdeter Bereiche führt elektrische Betriebsmittel als Zündquelle auf und erwartet, dass Geräte in einem explosionsgefährdeten Bereich für ihre Zone eingestuft sind. Ein gewöhnliches Telefon ist dort also möglicherweise nicht erlaubt.
  • Erstellen Sie ein Backup und speichern Sie es außerhalb des Geräts (siehe unten).
  • Packen Sie Ihr Papierlogbuch ein, wenn Ihr System eines verlangt. Eine digitale Aufzeichnung kommt daneben, nicht an seine Stelle.

In DIVEOPS PRO erledigt die Schaltfläche „Für Offshore vorbereiten“ im Dashboard das meiste davon in einem Schritt. Sie synchronisiert Ihre Aufzeichnungen, aktualisiert Ihre Mitgliedschaft, sodass bezahlte Funktionen bis zu 30 Tage offline weiter funktionieren (nie über das Ende Ihres Tarifs oder Ihrer Testphase hinaus), speichert die App-Ansichten in der Sprache, die Sie verwenden, auf dem Gerät, einschließlich „Berechtigungen“ und „Profil“, und bittet den Browser, Ihre Daten vor automatischer Bereinigung zu schützen. Danach listet sie jede Prüfung mit einem Häkchen oder einer Warnung auf. Die Schlüssel für das Abzeichnen ohne Verbindung lädt sie nicht herunter. Ein Supervisor, der per QR-Code abzeichnen wird, muss „Berechtigungen“ daher trotzdem einmal online öffnen (siehe unten). In derselben Ansicht können Sie eine verschlüsselte Backup-Datei (AES-256, geschützt durch eine Passphrase Ihrer Wahl) von allem auf dem Gerät erstellen: Tauchgänge, Register, Signaturen, Fotos, Projekte und Kammerprotokolle. Speichern Sie diese Datei an einem anderen Ort, etwa auf einem USB-Stick oder einem Laptop. Die Passphrase kann nicht wiederhergestellt werden, schreiben Sie sie also an einem sicheren Ort auf.

Warum „vor Bereinigung schützen“ wichtig ist

Web-Apps speichern Daten im Browser. Der MDN-Leitfaden zu Speicherkontingenten und Löschung erklärt, dass dieser Speicher standardmäßig „best-effort“ (ohne Garantie) ist. Wird der Speicherplatz auf dem Gerät knapp, kann der Browser die Daten einer Website löschen, beginnend mit der am längsten nicht genutzten Website. Daten im persistenten Speicher werden nur gelöscht, wenn der Nutzer das selbst tut. Chrome, Edge und Safari entscheiden automatisch, ob sie Persistenz gewähren; Firefox fragt Sie. MDN weist außerdem darauf hin, dass Safari bei aktivierter Verhinderung von websiteübergreifendem Tracking per Skript erstellte Daten einer Website löscht, wenn in den letzten sieben Tagen der Browsernutzung keine Interaktion mit ihr stattgefunden hat.

Die praktischen Punkte:

  • Halten Sie auf einer langen Reise Speicherplatz auf Ihrem Telefon frei.
  • Öffnen Sie Ihr Logbuch regelmäßig, nicht nur einmal im Monat.
  • Betrachten Sie das Gerät nie als Ihre einzige Kopie.

Offline arbeiten: was die Sync-Status bedeuten

Jede Tauchgangsaufzeichnung in DIVEOPS PRO zeigt ihren Sync-Status:

StatusBedeutungWas zu tun ist
Lokal gespeichertDie Aufzeichnung ist nur auf diesem GerätNoch nichts. Melden Sie sich an, dann wird sie synchronisiert
Wartet auf SynchronisierungAuf dem Gerät gespeichert und für Ihr Konto eingereihtNichts. Sie wird automatisch gesendet, sobald Sie wieder online sind
SynchronisiertIhr Konto hat dieselbe VersionNichts
Im KonfliktDie Aufzeichnung wurde anderswo geändert oder war bereits abgeschlossenÖffnen Sie sie und entscheiden Sie. Nichts wird stillschweigend überschrieben
Synchronisierung fehlgeschlagen – Aktion erforderlichDer Server hat die Änderung nicht angenommenÖffnen Sie die Aufzeichnung und prüfen Sie sie. Wenden Sie sich an den Support, wenn es weiter fehlschlägt

Das Dashboard zeigt außerdem, wie viele Aufzeichnungen auf die Synchronisierung warten. So sehen Sie, ob ein kurzes Zeitfenster mit Schiffs-WLAN die Warteschlange geleert hat.

Um Konflikte zu vermeiden, bearbeiten Sie jede Aufzeichnung auf einem Gerät. Wenn Sie auf dem Telefon loggen, bearbeiten Sie denselben Tauchgang nicht auf einem Tablet, bis beide synchronisiert sind.

Signaturen ohne Netz

Bei der Abzeichnung fällt Papier meist zurück. Der Supervisor beendet seine Rotation, und die Einträge werden nie unterschrieben. DIVEOPS PRO löst das mit einer QR-Übergabe zwischen zwei Telefonen:

  1. Öffnen Sie auf dem Telefon des Tauchers „Berechtigungen“ und wählen Sie den Tauchgang. Die App zeigt einen QR-Code mit der Tauchgangszusammenfassung und einem Fingerabdruck (Hash) des genauen Inhalts.
  2. Der Supervisor scannt ihn in seiner eigenen App, prüft die Zusammenfassung und zeichnet ab.
  3. Die App des Supervisors zeigt einen QR-Code zurück. Der Taucher scannt ihn.
  4. Die Signatur wird auf dem Gerät des Tauchers gespeichert und vom Server geprüft, wenn der Taucher das nächste Mal „Berechtigungen“ mit Verbindung öffnet. Wurde der Tauchgang geändert, nachdem der Supervisor ihn geprüft hat, wird die Signatur nicht angenommen.

Ein Supervisor kann auch einen Tauchgang für einen Taucher eintragen und ihn per QR übergeben. Er erreicht den Posteingang des Tauchers zur Freigabe auf dieselbe Weise, wenn der Taucher das nächste Mal „Berechtigungen“ online öffnet.

Vier Dinge sollten Sie wissen, bevor Sie sich darauf verlassen:

  • Richten Sie den Zugang ein, solange Sie beide eine Verbindung haben, und lassen Sie dann den Supervisor „Berechtigungen“ einmal online auf dem Telefon öffnen, das er verwenden wird. Dabei speichert seine App den Schlüssel, den sie braucht, um Ihre Tauchgänge ohne Signal abzuzeichnen oder einzutragen.
  • Nur synchronisierte Tauchgänge können zum Abzeichnen angezeigt werden. In der aktuellen Web-App muss der Tauchgang Ihr Konto bereits einmal erreicht haben. Synchronisieren Sie daher, wann immer die Verbindung des Schiffs es zulässt.
  • Ein QR-Code muss den Server innerhalb von 7 Tagen nach seiner Erstellung erreichen. Öffnen Sie „Berechtigungen“, sobald Sie eine Verbindung haben; ein älterer Code wird abgelehnt, und der Supervisor muss erneut abzeichnen.
  • Eine QR-Signatur, die auf den Upload wartet, ist nicht im verschlüsselten Backup enthalten. Lassen Sie sie also nicht auf dem Telefon warten.

Praktische Tipps für Schiffe und Plattformen

  • Loggen Sie direkt nach dem Tauchgang, mit den Zeiten des Tauchleitstands, solange die Details frisch sind.
  • Synchronisieren Sie oft und in kleinen Mengen. Schiffs-WLAN ist oft geteilt und rationiert. Kleine, häufige Synchronisierungen kommen zuverlässiger durch als ein großer Upload am Ende eines Einsatzes (Hitch).
  • Halten Sie Datum und Uhrzeit des Geräts korrekt. Zeitstempel stammen von der Geräteuhr. Prüfen Sie sie daher, nachdem Sie Zeitzonen überquert haben.
  • Schließen Sie erst ab, wenn der Eintrag stimmt. Abgeschlossene Aufzeichnungen sind gesperrt. Prüfen Sie den Eintrag daher zuerst anhand der Werte des Tauchleitstands.
  • Prüfen Sie die Warteschlange vor dem Crewwechsel. Stellen Sie sicher, dass das Dashboard nichts anzeigt, was auf die Synchronisierung wartet, oder erstellen Sie andernfalls ein frisches Backup. Prüfen Sie, dass unter „Berechtigungen“ keine Übergaben auf den Upload warten.
  • Gaswerte: Die Gasrechner funktionieren offline, sobald die App-Ansichten gespeichert sind, und verlinken auf ihre Formeln und Annahmen. Sie sind nicht unabhängig validiert. Prüfen Sie daher jeden Wert anhand der Verfahren Ihres Unternehmens.

Backups, die ein verlorenes Telefon überstehen

Aufzeichnungen müssen das Gerät überdauern. Im Vereinigten Königreich bewahrt ein Taucher seine täglichen Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre nach dem letzten Eintrag auf (Regulation 12(3)). In den USA legt 29 CFR 1910.440 Aufbewahrungsfristen für die Tauchaufzeichnungen von Arbeitgebern fest. Ein Telefon, das über Bord geht, sollte keine dieser Aufzeichnungen mitnehmen.

  • Eine Kopie außerhalb des Geräts, eine außerhalb des Schiffs. Zum Beispiel ein verschlüsseltes Backup auf einem USB-Stick in Ihrer Tasche plus Ihr synchronisiertes Konto. Eine dritte Kopie zu Hause ist noch besser.
  • Sichern Sie vor dem Auslaufen und bei jedem Crewwechsel. An diesen Punkten gehen Geräte verloren oder werden getauscht.
  • Exportieren Sie ab und zu in offenen Formaten. DIVEOPS PRO exportiert Ihr Logbuch als UDDF oder vollständiges JSON-Backup und jeden Tauchgang als PDF.
  • Testen Sie einmal eine Wiederherstellung auf einem Ersatzgerät. In DIVEOPS PRO fügt die Wiederherstellung eines Backups fehlende Aufzeichnungen hinzu und überschreibt nie die bereits vorhandenen.
  • Kopieren Sie auch Ihre unterschriebenen Papierseiten, wenn Sie ein Papierlogbuch führen.

Loggen Sie Ihre nächste Rotation offline

Starten Sie ein kostenloses Logbuch, bevor Sie mobilisieren, führen Sie „Für Offshore vorbereiten“ aus, solange Sie noch Netz haben, und halten Sie Ihre Aufzeichnungen die ganze Reise über sicher. Sehen Sie, wie DIVEOPS PRO offshore funktioniert, vergleichen Sie Tarife und Preise und lesen Sie, wie Supervisoren den täglichen Papierkram erledigen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Tauchgänge ohne Internetverbindung loggen?

Ja, wenn Ihr Logbuch-Werkzeug zuerst auf dem Gerät speichert. Aufzeichnungen sollten zum Zeitpunkt des Tauchgangs geschrieben werden, ob es Netz gibt oder nicht, und synchronisiert werden, sobald wieder eine Verbindung besteht. Wenn Sie sich in DIVEOPS PRO angemeldet und das Gerät online vorbereitet haben, funktionieren Logbuchführung, Abzeichnung durch den Supervisor per QR-Code und die Supervisor-Konsole ohne Verbindung.

Was bedeutet „Wartet auf Synchronisierung“?

Die Aufzeichnung ist auf Ihrem Gerät gespeichert, hat Ihr Konto aber noch nicht erreicht. Sie wird automatisch gesendet, sobald Sie das nächste Mal online sind. „Synchronisiert“ bedeutet, dass der Server sie hat. „Im Konflikt“ bedeutet, dass dieselbe Aufzeichnung anderswo geändert wurde, und nichts wird überschrieben, bis Sie das klären.

Kann mein Supervisor meinen Tauchgang ohne Netz abzeichnen?

Ja. In DIVEOPS PRO zeigen Sie einen QR-Code des Tauchgangs, der Supervisor scannt ihn, prüft ihn und zeichnet ihn in seiner eigenen App ab und zeigt Ihnen dann einen QR-Code zurück. Die Signatur wird vom Server geprüft, wenn Sie das nächste Mal „Berechtigungen“ mit Verbindung öffnen, und das muss innerhalb von 7 Tagen nach der Abzeichnung geschehen. Richten Sie den Zugang des Supervisors ein, solange Sie beide noch eine Verbindung haben.

Wie sollte ich Tauchaufzeichnungen auf See sichern?

Halten Sie mindestens eine Kopie außerhalb des Geräts und eine außerhalb des Schiffs. Exportieren Sie Ihr Logbuch oder erstellen Sie ein verschlüsseltes Backup vor dem Auslaufen und erneut beim Crewwechsel, und behalten Sie Kopien Ihrer unterschriebenen Papierseiten.

Quellen

  1. The Diving at Work Regulations 1997, regulation 12 (legislation.gov.uk)
  2. The Diving at Work Regulations 1997, regulation 10 (legislation.gov.uk)
  3. Canada Oil and Gas Diving Regulations (SOR/88-600), section 63 — Diver's logbooks
  4. OSHA 29 CFR 1910.440 — Recordkeeping requirements
  5. MDN Web Docs — Storage quotas and eviction criteria
  6. UK HSE — Hazardous area classification and control of ignition sources